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Montag, 25. Juli 2016, 04:27 Uhr

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Der NABU Bochum bietet Ihnen auf seiner Webseite aktuelle Nachrichten, Termine, Foto­alben, Links und Infos zu unserer NAJU-Kindergruppe .

Die nächsten Termine

01.08.2016, 19:00 Uhr
InfoAbend im NABU-Haus
06.08.2016, 10:00 Uhr
Fahrradtour nach Witten
14.08.2016, 12:00 Uhr
Schmetterlingswanderung am Tippelsberg
02.09.2016, 16:00 Uhr
3. Langer Tag der StadtNatur
03.09.2016, 10:00 Uhr
NABU-Sommerfest am Gasometer
05.09.2016, 12:00 Uhr
Abgabeschluss der Südpark-Rallye

NABU im Ruhrgebiet

Der aktuelle Veranstaltungsflyer des NABU im Ruhrgebiet für Sie zum Download.

Aktuelle Nachrichten

Südpark-Rallye des Bochumer Umweltamtes

Das Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum bietet seit vielen Jahren Umwelt-Rallyes für Kinder im Rahmen des Ferienpassprogramms in den Sommerferien an. Die ökologischen Tüfteltouren finden jährlich zu verschiedenen Themenschwerpunkten an...

Welterbelauf: Unterstützung gesucht

Auch in diesem Jahr möchten wir am 3. Welterbelauf Zollverein am Samstag, 10.09.2016, mit einem starken Läuferteam antreten. Mit blauen Shirts mit der Aufschrift "Wir sind was wir tun – Die Naturschutz­macher" möchten wir bei...

Wir sammeln Kräuter ...

Wir sammeln Kräuter und bereiten daraus einen leckeren Brotaufstrich. Der Himmel weinte Freudentränen ob der Begeisterung, mit der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Veranstaltung am 12. Juni im NABU-Haus im Südpark die Kräuter mit allen Sinnen...

NABU kritisiert erneute Glyphosat-Zulassung

Der NABU hat die Ankündigung des EU-Kommissars für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, die Zulassung des Totalherbizids Glyphosat um weitere 18 Monate zu verlängern, heftig kritisiert. Gerade auch unter dem Eindruck des...

Morgens ein Konzert erleben

Stellen Sie Ihren Wecker nach den Piepmätzen! Besonders in Frühjahr und Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben. Doch nicht jeder Vogel stimmt zur gleichen Zeit ein. An der Vogeluhr können Sie ablesen, wie...

„Verwaiste“ Jungvögel nicht aufnehmen

Helfen Sie nur dort, wo es wirklich notwendig ist. Jedes Jahr zur Brutzeit häufen sich Fundmeldungen über scheinbar hilflose Jungvögel und andere Tierkinder, die aus dem Nest gefallen sind und von unzureichend informierten Spaziergängern...

Fotowettbewerb des NABU NRW

Natur zwischen Rhein und Weser – NABU NRW und CEWE bitten naturbegeisterte Fotografen um heimische Motive von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen – Attraktive Sachpreise

Der NABU NRW hat in Zusammenarbeit mit CEWE, Europas führendem Fotoservice, den Fotowettbewerb „Natur zwischen Rhein und Weser“ gestartet. Anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums bittet der NABU-Landesverband naturbegeisterte Menschen um ihre Motive von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen im Bundesland NRW. „Nordrhein-Westfalen ist ein vielfältiges Land, das auch seine natürlichen Reize hat – das möchten wir am Ende des Fotowett­bewerbes zeigen“, sagt NABU-Landesvorsitzender Josef Tumbrinck.

Einsendeschluss ist der 15. Juli.

Den Gewinnern winken attraktive Preise.

Mehr Infos beim NABU NRW.

Der NABU Bochum möchte sich verändern.

Wir sind auf der Suche nach neuen Räum­lichkeiten für unsere Vereins­­­tätigkeiten und stellen uns folgendes vor:

1–2 Räume mit getrennter Toilette, mindestens 50 m2 , wenn möglich mit zusätzlicher Lagerfläche, wie eine dazu­gehörige Garage oder ein Neben­raum.

Wir freuen uns über Rückmeldungen.

Der Vorstand des NABU Bochum

Per E-Mail: vorstand(at)nabu-bochum.de, Telefon: 0234 / 5 47 47 00 oder über unsere Kontaktseite.

Stunde der Gartenvögel

Kann die Stimmen anderer Vögel perfekt nachahmen: Der Star. Foto: NABU/F. Hecker

Noch bis zum 18.05.2015 können Ergebnisse gemeldet werden, hier geht's zum Online-Meldeformular.

Zwischenbilanz und Ergebnisse wie immer beim NABU.de.

Von Amsel bis Zilpzalp

Die 40 häufigsten Gartenvogelarten im Porträt, natürlich beim NABU.de.

NABU braucht fleißige Vogelzähler

Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 9. bis 11. Januar 2015

Vom 9. bis 11. Januar 2015 findet zum fünften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt. Auch in Nordrhein-Westfalen ruft der NABU Naturfreunde wieder auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Vorjahr beteiligten sich bundesweit mehr als 76.000 Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“, in NRW meldeten rund 14.500 Vogelfreunde ihre Beobachtungen. Allerdings wurden aufgrund des milden Winterwetters deutlich weniger Vögel beobachtet. Um die Zahlen mit den Ergebnissen der vergangenen Jahre vergleichen zu können, hofft der NABU auch in diesem Jahr wieder auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion.

Mehr dazu beim NABU.

Lurch des Jahres 2014: Die Gelbbauchunke

Gelbbauchunke, Foto: DGHT/Axel Kwet

Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) hat die Gelbbauchunke zum Lurch des Jahres 2014 ernannt. „Mit der Wahl wollen wir eine bedrohte und durch Aussehen und Verhalten ungewöhnliche Amphibienart in den Blickpunkt rücken. Der Lurch des Jahres hat bei uns seine natürlichen Lebensräume durch menschliches Tun weitgehend verloren, findet aber Ersatzbiotope in Abbaugruben und auf militärischen Übungsplätzen“, erklärt DGHT-Vizepräsident Dr. Axel Kwet. Dennoch steht es nicht gut um die einheimische Gelbbauchunke. Zwar ist die Art europaweit nicht vom Aussterben bedroht, doch gilt sie in Deutschland als stark gefährdet.

Mehr Infos dazu beim NABU.de, wunderschöne Poster und Flyer bei der DGHT.de.

Neu: Nun auch ständig aktuelle Nachrichten des NABU zu Amphibien und Reptilien unter Aktuelles.

Zum Weiterlesen beim NABU: Porträts aller heimischen Lurch-Arten.

30 Jahre NABU Bochum

Weitere neue und alte Fotos finden Sie in den Fotoalben.

Geselliger Rabenvogel mit Köpfchen

Die Dohle - Vogel des Jahres 2012, Foto: NABU/M. Vollborn

Mehr Infos zum Vogel des Jahres 2012 beim NABU.

Alarm für seltene Schmetterlinge in Europa

Verbände und Wissenschaftler stellen neuen Verbreitungsatlas der Tagfalter vor

Halle/Berlin. Die Gesellschaft für Schmetterlingsschutz (GfS), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) veröffentlichten am Mittwoch den aktuellen europäischen Schmettterlingsatlas ("Distribution Atlas of Butterflies in Europe"), die größte Zusammenstellung zur Verbreitung von Schmetterlingen in Europa. "Die neuen Daten zeigen den zerbrechlichen Zustand der Tagfaltervorkommen in Europa. Um zerstreute Populationen zu vernetzen und dadurch dauerhaft zu retten, muss der Erhalt ihrer natürlichen Lebensräume dringlicher denn je vorangebracht werden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Dabei sei insbesondere die europäische Agrarpolitik gefordert, wirksame Maßnahmen sicherzustellen. Allein der Aurorafalter könnte unter heutigen Bedingungen bis zum Jahr 2080 über 85 Prozent seines Lebensraumes verlieren.

Der Atlas beinhaltet Verbreitungskarten aller 441 europäischen Tagfalterarten. Über 400.000 Datensätze aus ganz Europa wurden dafür neu erfasst und erstmals ausgewertet. Neben der umfangreichen Bereitstellung von Informationen für die Taxonomie und Biogeographie soll der Atlas eine Grundlage für den Schutz der europäischen Tagfalter darstellen. Dazu dienen vor allem die Karten, auf denen die "Hotspots" der Faltervielfalt wie auch des Vorkommens besonders seltener und gefährdeter Arten erkennbar sind. "Betrachten wir uns die Konzentration der endemischen – also nur in Europa vorkommenden – Arten, so sticht die Bedeutung des Alpenraumes, der Kanaren sowie von Teilen des Mittelmeergebietes ins Auge", erklärte Josef Settele, einer der Mitautoren und Vorsitzender der GfS. "Dies zeigt, dass vor allem dort Veränderungen des Klimas oder auch der Landnutzung gravierende Folgen für Arten erwarten lassen, für die Europa in besonderem Maße verantwortlich ist."

Von zentraler Bedeutung ist das Engagement der insgesamt 272 ehrenamtlichen Mitarbeiter aus ganz Europa, die die Daten für den Atlas bereitgestellt haben. Die Daten aus Deutschland hat zu großen Teilen die Bundesarbeitsgemeinschaft Schmetterlinge des NABU erhoben, dem neben dem vom UFZ betriebenen "Tagfalter-Monitoring Deutschland" größten deutschen Netzwerk ehrenamtlicher Schmetterlingsforscher.

Das Atlas-Projekt wurde von Dr. Otakar Kudrna ins Leben gerufen; es ist das Ergebnis seiner langjährigen Arbeit sowie der Arbeit eines von ihm geleiteten Autorenteams. Er wird wiederum als Datenbasis für zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten dienen - ähnlich wie für den "Climatic Risk Atlas of European Butterflies", der 2008 veröffentlicht wurde und eine aktuelle Antwort auf den laufenden Klimawandel und damit ein Beitrag für die Erhaltung der Tagfalter darstellt.

Publikation:

Otakar Kudrna, Alexander Harpke, Kristian Lux, Josef Pennerstorfer, Oliver Schweiger, Josef Settele, Martin Wiemers (2011). Distribution Atlas of Butterflies in Europe. GfS, Halle, Germany. 576 pp.

Kleiner Vogel mit großen Ansprüchen

Foto: Birdpictures/R. Rößner

Der Gartenrotschwanz ist „Vogel des Jahres 2011“

Berlin - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben heute in Berlin den Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) zum „Vogel des Jahres 2011“ gekürt. Der früher weit verbreitete und recht häufige Singvogel mit dem namensgebenden ziegelroten Schwanz ist heute in vielen Regionen selten geworden. Besonders im Westen Deutschlands ist er aus zahlreichen Dörfern und Kleinstädten verschwunden. Immer weniger Gärten genügen heute noch seinen Ansprüchen.

„Im Jahr des Gartenrotschwanzes wollen wir auf die Gefährdung dieses farbenprächtigen Vogels aufmerksam machen und zeigen, dass oftmals schon mit einfachen Mitteln neue Lebensräume wie Streuobstwiesen geschaffen werden können“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. Gartenrotschwänze brauchen Nisthöhlen, wie sie vor allem in alten Obstbäumen zu finden sind. Streuobstwiesen zählen daher zu den typischen Lebensräumen. Mit ihren hochstämmigen Obstbäumen, die ein hohes Alter erreichen können, bieten sie sowohl geeignete Brutplätze als auch die notwendigen Sitzwarten, von denen die Vögel nach Insekten jagen.

„Die Bestände des Gartenrotschwanzes sind im selben Maße zurückgegangen, wie die Streuobstgürtel um unsere Ortschaften Neubaugebieten und Obstplantagen weichen mussten“, erläuterte der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann.

Bundesweit gibt es nach Schätzungen der beiden Verbände höchstens noch 300.000 Hektar Streuobstwiesen. Damit nicht noch mehr verloren geht, müssten die Betreiber solcher Flächen faire Preise für ihr Obst erhalten. „Die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen muss sich wieder lohnen“, so Opitz. Der NABU hat 1988 das „Streuobst-Qualitätszeichen“ ins Leben gerufen. Es garantiert den Erzeugern höhere Preise und den Verbrauchern hochwertige Streuobstprodukte.

Neben Obstwiesen sind strukturreiche Kleingartenanlagen mit altem Baumbestand zunehmend von Bedeutung. Hier findet der Gartenrotschwanz oftmals letzte Rückzugsräume. Zum Schutz des schlanken, etwa 14 Zentimeter großen Singvogels, fordern NABU und LBV auch ein Umdenken bei der Gestaltung von Gärten und Parks, denn der Gartenrotschwanz braucht abwechslungsreiche Landschaften. Auf sterile Rasenflächen, fremdländische Gehölze und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln müsse zugunsten von natürlicher Vielfalt verzichtet werden. In passender Umgebung kann dem Gartenrotschwanz auch mit speziellen Nistkästen geholfen werden.

Der Bestand des Gartenrotschwanzes in Deutschland wird auf 110.000 bis 160.000 Brutpaare geschätzt. Noch vor 30 Jahren war er etwa drei- bis viermal so hoch. Als Insektenfresser lebt der Gartenrotschwanz nur im Sommerhalbjahr bei uns. Den Winter verbringt er in den afrikanischen Savannen südlich der Sahara. Auch dort und entlang seiner Zugwege ist er etlichen Gefahren ausgesetzt. Großflächige Monokulturen verdrängen mehr und mehr die natürliche Baumsavanne und nicht wenige der Vögel werden Opfer der in manchen Ländern noch üblichen Singvogeljagd. Langfristig könnten allerdings die Folgen des Klimawandels schwerwiegender sein. Dürreperioden im Mittelmeerraum und in der Sahelzone nehmen zu, die von den Vögeln zu überwindenden Wüsten dehnen sich von Jahr zu Jahr weiter aus.

Weitaus bekannter und häufiger als der Gartenrotschwanz ist sein naher Verwandter, der schlichter gefärbte Hausrotschwanz. Dieser stammt ursprünglich aus felsigen Bergregionen. Als Kulturfolger hat er sich unsere Städte als „Ersatzfelsen“ erobert. Garten- und Hausrotschwanz werden daher leicht miteinander verwechselt.

Für Rückfragen:
Dr. Markus Nipkow
NABU-Referent für Vogelschutz
Tel. 030-284984-1620

Pressefotos
Ausführliche Infos zum Vogel des Jahres 2011
Online-Spiel „Super-Gero“