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NABU Bochum fördert „Raus in die Natur“

Die Kinder der Bochumer AWO-KiTa Am Neggenborn eröffneten am Ümminger See nun die „Raus in die Natur-Saison 2013“.

Zu danken ist das der Biologischen Station als Veranstalterin wie auch dem NABU Stadtverband Bochum, der in den kommenden Monaten die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellt. Grundschulen und Kindertagesstätten können ab sofort die spannenden wie auch lehrreichen Expeditionen in die Natur vor ihrer „Haustür“ anfragen. Die Kosten übernimmt zu einem Teil der NABU, so dass die Einrichtungen selbst lediglich eine Schutzgebühr entrichten.

Infos unter 0 23 23/ 5 55 41 und www.biostation-ruhr-ost.de.

Hintergrund

Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung die Begegnung mit der Natur. Und das nicht nur am Wochenende oder im Urlaub. Das ist nicht nur die Überzeugung von Jürgen Heuser, Leiter der Biologischen Station. Seine Beobachtung: Familien, Schulen und Kindergärten legen mehr und mehr Wert darauf, dass junge Menschen in Kontakt mit Tieren, Pflanzen und Lebensräumen kommen. Und brauchen dazu Angebote und Unterstützung. „Raus in die Natur!“ bietet eben solche Naturbegegnungen für  KiTas und Grundschulen möglichst in der Nähe der Einrichtungen an.

„Raus in die Natur“ ist ein Veranstaltungsprogramm der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet: Ihre Mitarbeiter gehen mit Jungen und Mädchen aus Kindergärten und Grundschulen raus in die Natur. „Wer als Kind Wald, Wiese und Bach mit allen Sinnen erfahren hat, wird sich auch später für deren Erhalt einsetzen“, ist Jürgen Heusers Überzeugung und Motivation.

In den vergangenen Jahre wurden die Fördermittel für derartige Aufgaben im Lande stark gekürzt: „Die Biologische Station musste sich leider auf die Kernaufgaben zurückziehen“, erläutert Heuser. Schulen und Kindergärten konnten nur noch gegen Gebühren bedienen werden, was nicht für alle Einrichtungen zu leisten war. Raus in die Natur war damit nahezu „gestorben“.

Durch die Bochumer NABU-Spende für das Projekt können die 1,5-stündigen Angebote nun in einem moderaten Kostenrahmen angeboten werden: Die Einrichtungen selbst zahlen lediglich  eine Schutzgebühr von 30 Euro.