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JHV: Vorstand komplett wiedergewählt

Auf der 34. Jahreshaupt­ver­samm­lung am 12.04.2016 wurde ausführlich über die Arbeit, die Veranstaltungen und die Finanzen des NABU Bochum berichtet. Der Vorstand wurde entlastet und – ohne Änderungen –erneut gewählt.

Der neue und alte Vorstand: Simone B. Brückmann, Claus Sandke, Mathias Krisch, Helga Otersen und Birgit Debus (v. l. n. r.)

Über 20 Personen waren der Einladung ins NABU-Haus gefolgt und ließen sich in einer freundlichen Atmosphäre vom zurückliegenden Jahr berichten und wählten auch den Vorstand. Der neue Vorstand entspricht dem zuvor amtierenden, denn neben dem Vorsitzenden, Mathias Krisch, wurden auch seine beiden Stellvertreterinnen, Birgit Debus und Helga Otersen, der Kassenwart, Claus Sandke, und die Jugendwartin, Simone Brückmann wieder gewählt.

Im Laufe des Jahres 2015 verzeichnete der Stadtverband aus eigener Kraft einen leichten Zuwachs auf aktuell 582 Mitglieder (578), was im Wesentlichen auf die regelmäßigen Veranstaltungen zurück geführt werden kann und der regionalen Zusammenarbeit im Rahmen der NABU-Regionalstelle Ruhrgebiet. 2015 lud der NABU Bochum zu insgesamt 13 Exkursionen und Vorträgen ein, darunter eine Fahrradtour, eine Kräuterführung oder die Vortragsreihe im Tierpark Bochum (NRW-Partnerzoo). Außerdem beteiligte sich der Stadtverband an Messen, wie dem Heldenmarkt, und Großveran­staltungen mit vielen Tausend Besuchern, wie der BlauPause zum 50-jährigen Uni-Jubiläum.

Finanziell steht der Stadtverband solide da mit einem Guthaben von 28.700 Euro. Größere Ausgaben wurden für die Streuobstwiese, die Kopfweidenpflege und das Eulenschutzprogramm in Bochum getätigt. Der Stadtverband unterstützte 2015 und 2016 außerdem mehrere Projekte des NABU NRW mit insgesamt 6000 Euro (u.a. Gelbbauchunke, Wanderfalke, Hetter).

Es wurde natürlich auch in die Zukunft geschaut: In diesem Jahr wird die landesweite Steinkauzkartierung (NWO/LANUV) unterstützt, ein Kräuterbeet am NABU-Haus soll ein Wildbienen-Hotel erhalten und die Planungen zur zukünftigen Nutzung der früheren Wassergewinnung an der Ruhr werden durch die Arten-Expertise vom NABU Bochum im Sinne des Naturschutzes begleitet.