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Sicherung eines ehrwürdigen Birnbaums

Wie in den letzten Wochen traf sich am Samstag (21.04.2018) ein kleines NABU-Grüppchen auf der Obstwiese, die gerade in schönster Obstblüte steht.

Neben einigen Routinearbeiten stand die Sicherung einer Baumveteranin auf dem Programm, einer uralten, morschen Birne. Sie hat schon deutliche Schieflage und kaum noch Halt im Boden, große Äste und der Hauptstamm waren bereits abgestorben. Da aber sowohl die Wildbirne der Unterlage, als auch das Holz der alten, veredelten Sorte noch blühende Äste treiben, sollte sie gesichert werden, damit sie nicht bereits beim nächsten Sturm umgeworfen wird.

Im Laufe des Jahres soll sie dann auch noch vermehrt werden. Zwei Pfähle waren schnell in den Boden gerammt, an dem der Baum festgebunden wurde. Dann begann die etwas heiklere Aufgabe: das Absägen der dicksten toten Äste, ohne dass der Baum dabei noch mehr an Halt verliert. Alle diskutierten die Lage, packten mit an und sicherten Leiter und Baum und so krachten die morschen Äste bald zu Boden.

Nun hat die Birne einiges an Gewicht verloren und wir wünschen ihr noch ein möglichst langes Leben.