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NAJU: Wie alles begann

Nachdem der NABU Bochum bereits seit 1992 naturkundliche Veranstaltungen für Kinder im Rahmen des Umweltspürnasen-Passes (eine Initiative des Umwelt- und Grünflächenamtes der Stadt Bochum) anbot, beschlossen wir 1995, eine eigene NAJU-Gruppe zu gründen mit dem Ziel Naturerlebnisse mit aktiver Naturschutzarbeit, Exkursionen und Teilnahme an Aktionen und Wettbewerben für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen. Gesagt, getan – und die Resonanz war positiv. Interessierte trafen sich in der Regel zwei bis drei Mal pro Monat und bauten Nisthilfen für Insekten und Steinkäuze, untersuchten Gewässer und die Laubstreu, pflanzten Jungbäume im Weitmarer Holz, halfen beim Kopfbaumschnitt und der Pflege eines Biotops für Geburtshelferkröten, untersuchten Gewölle überwinternder Waldohreulen, markierten Spechtbäume, säuberten Nistkästen und demonstrierten am Aktionstag „Tote Dose“ eindrucksvoll und lautstark in der Innenstadt gegen den Gebrauch von Aludosen.

Unbestrittene Highlights waren die Fahrten zu den am Niederrhein überwinternden Wildgänsen zusammen mit Eltern und Geschwistern, der Bau eines Müllmonsters im Weitmarer Holz am Waldaktionstag, für den die Gruppe mit dem Sparkassenpreis 1996 in Höhe von DM 200.- belohnt wurde sowie die jährliche Amphibienschutzaktion an der Blücherstraße in WAT-Günnigfeld von 1996-99.

Unter 35 Bewerbern von Kinder- und Jugendgruppen aus ganz NRW hat die Jury des NABU Landesverbandes diese Aktion 1996 ausgewählt und den mit DM 800.- dotierten Dr.-Hermann-Klingler-Preis in einer Feierstunde verliehen.

Ende des Jahres 2000 wurde das Programm für eine feste Kindergruppe eingestellt. Weiterhin wurden (und werden bis heute) jährlich 4-5 Veranstaltungen für Kinder im Rahmen des Umweltspürnasen-Passes angeboten. Erst 2010 fand sich eine neue Gruppe Naturinteressierter, die sich bis heute – in wechselnder Besetzung – außerhalb der Ferien alle 14 Tage im NABU-Haus trifft. Mehr dazu hier.