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NABU-Weide trifft BUND-Wiese

Der BUND Bochum bewirtschaftet in Querenburg eine Historische Wiese. Armin Jagel und Corinne Buch entwickeln dort mit einigen Helfer*innen eine bunt blühende Glatthaferwiese, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts in Bochum noch vorkam. Jetzt im Juni beginnt die erste Mahd und es fällt viel Heu an. Gemäht wird mit der Sense, wie das früher üblich war, ganz ohne Benzin und Krach. Und was liegt da näher, als dass dieses Heu auch wirklich genutzt wird und nicht etwa auf dem Müllplatz landet. Da seit diesem Jahr auch ein Zaun um die Wiese existiert, ist sie jetzt Müll- und Hundekot-frei und damit handelt es sich um das wohl beste krautreiche Bio-Heu, was Bochum zu bieten hat. Auch das Vieh liebt nämlich Kräuter, nicht immer nur Gras, was im Übrigen auch der Gesundheit zu Gute kommt.

Und so kommt es zu einer schönen Kooperation zwischen den beiden Verbänden. Das Mahdgut wird beim BUND auf der Wiese getrocknet. Hierzu haben Mathias und Doris Krisch vom NABU Bochum Gestelle aufgestellt, auf die das Schnittgut gebracht wird. Die Samen können beim Trocken herunterfallen und für neue Kräuter auf der Wiese sorgen. Das trockene Heu wird dann in Säcke verfrachtet und gelagert, bis es im Winter unsere Schafe auf der Obstwiese in Eppendorf vertilgen werden.