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Alarmstufe Rot für Artenvielfalt – Jetzt handeln

Die Uhr tickt für Europas Artenvielfalt. Diese Woche stimmt das Europa-Parlament über die Reform der EU-Agrarpolitik ab –  und damit über die Zukunft von Landwirtschaft, Natur und Klima. Leider schlagen die Unterhändler*innen der großen Parteien einen schlechten Kompromiss zur Abstimmung vor, den die EU-Abgeordneten nun verhindern müssen. Schicken Sie jetzt eine Nachricht an Ihre Abgeordneten, damit Feldhase, Rebhuhn, Wildbienen und Co. überleben können. 

Foto: NABU / Konstantin Kreiser

Die Europäische Union hat ihre vor zehn Jahren gesetzten Ziele zur Wiederherstellung der Biologischen Vielfalt bis 2020 weit verfehlt. Zu diesem Ergebnis kommt der heute veröffentlichte Bericht zur „Lage der Natur“, in dem die Europäische Umweltagentur alle sechs Jahre die offiziellen Berichtsdaten der Mitgliedstaaten zusammenfasst. Aus dem angestrebten Stopp des Artensterbens wurde eine weitere Verschlechterung von fast einem Drittel der untersuchten Tier- und Pflanzenarten sowie wichtiger Lebensräume. Auch die Ziele zur Erholung von zumindest einem Teil der Bestände wurden verfehlt. Die EU-Umweltagentur legt dar, dass die Landnutzung oft die Erfolge des Naturschutzes konterkariert. Das EU-Parlament muss diesen Trend aufhalten, wenn es diese Woche über die zukünftige Agrarpolitik bis 2027abstimmt.