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Mittwoch, 26. September 2018, 04:43 Uhr

Zu Ökostrom wechseln

Der NABU empfiehlt: Kohle- und Atomausstieg selber machen - Jetzt zu Ökostrom wechseln.

Vögel im Garten

Die 40 häufigsten Gartenvogelarten im Porträt beim NABU.

Natur im Sommer

Im Sommer scheint die Natur ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Viele Vögel haben ihr Brutgeschäft bereits erledigt, die ersten zieht es sogar schon wieder auf den langen und beschwerlichen Weg nach Süden. Dennoch ist draußen mehr geboten als Badesee und Strandvergnügen. Vor allem in der Kleintierwelt gibt es von bunten Schmetterlingen bis zu zirpenden Heuschrecken viel zu entdecken.

Mehr dazu beim NABU.

Hände weg vom Hambacher Forst!

Braunkohleabbau bei Hambach, Foto: Johannes Fasolt

Aufruf zur Mahnwache vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am 13. September.

Der Konflikt um den Hambacher Forst und dem dringend notwendigen Kohleausstieg spitzt sich zu. Initiativen und Umweltverbände kritisieren NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die schwarz-gelbe Landesregierung scharf.

Anti-Kohle-Gruppen, Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände kritisieren scharf, dass sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die schwarz-gelbe Landesregierung im sich dramatisch verschärfenden Konflikt um den Hambacher Forst und dem dringend notwendigen Kohleausstieg einseitig auf die Seite von RWE stellen. Die Umweltschützer rufen deshalb zu einer gemeinsamen Mahnwache vor der Düsseldorfer Staatskanzlei am nächsten Donnerstag, 13. September, um 16 Uhr auf. Motto der Protestaktion wird sein: „Ministerpräsident Laschet will uns verkohlen. Hände weg vom Hambacher Forst – Kohleausstieg jetzt“.

NRW-Polizei als verlängerter Werkschutz von RWE?

„Wir erleben inzwischen täglich, dass der politische Konflikt um den für den Klimaschutz absolut unerlässlichen Kohleausstieg vor Ort im Hambacher Forst zu einem reinen Polizeithema gemacht werden soll. Die NRW-Polizei wird von der Landesregierung immer stärker als verlängerter Werksschutz von RWE eingesetzt. Wir fordern von Ministerpräsident Laschet eine Kehrtwende, um den schärfsten Umweltschutzkonflikt in NRW seit 20 Jahren zu deeskalieren. Jetzt ist die Politik gefragt, ein Rodungsstopp im Hambacher Forst ist der dafür notwendige erste Schritt“, so Andreas Büttgen von der örtlichen Initiative Buirer für Buir.

„Ministerpräsident Laschet sieht sich ohne Frage als Bündnispartner von RWE. Erst vor wenigen Monaten bot Laschet Belgien ausgerechnet dreckigen Braunkohlestrom als Ersatz für die gefährlichen Rissereaktoren in Tihange und Doel an – und war erstaunt, dass die belgische Regierung dies dankend ablehnte. „Wir erwarten von der NRW-Landesregierung ein schlüssiges Konzept zum Klimaschutz, Kohleausstieg und Atomausstieg. Ministerpräsident Laschet ist kein Privatmann und kann sich nicht einfach aus diesem Konflikt herausziehen“, ergänzte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW erklärte dazu: „Ministerpräsident Laschet hat den Einfluss, RWE zu bewegen, zumindest bis zum Abschluss der Arbeit der Strukturkommission die Sägen ruhen zu lassen. Nutzt er diese Möglichkeiten nicht, trägt er Mitschuld daran, wenn der Konflikt weiter eskaliert.“

Mehr dazu und weitere Termine beim NABU NRW.

12.09.2018

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