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Insekten

Insekten spielen eine entscheidende Rolle in fast allen Ökosystemen. Sicherlich weit mehr als 60% aller Tierarten gehören zu dieser Klasse der Gliederfüßer. Besonders in terrestrischen Ökosystemen sind sie unverzichtbar für die Remineralisierung organischer Stoffe und damit für die Bodenfruchtbarkeit sowie als Bestäuber und Samenverbreiter für die Vermehrung von Pflanzen und damit auch für menschliche Nahrungsmittel.

Sie bilden die Nahrungsgrundlagen für viele andere Tierarten und leben ihrerseits u.a. sowohl parasitisch als Schädling als auch als Nützling, womit sie die Grundlage der biologischen Schädlingsbekämpfung bilden.
Die zunehmende Verwendung von Insektiziden in der Landwirtschaft und die voranschreitende Qualitätsminderung und der Verlust der Lebensräumen haben weltweit – aber besonders in den Industrieländern – zu einem dramatischen Rückgang der Insekten geführt.

Nach Untersuchungen in NRW ist die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 mancherorts um bis zu 80% zurückgegangen. Das betrifft nicht nur die Zahl der Arten, sondern auch die der Individuen. Aufgrund dieser alarmierenden Entwicklung fordert der NABU bundesweit möglichst schnell ein dauerhaftes und flächendeckendes Insektenmonitoring aufzubauen. Auch dürften Insektizide erst dann zugelassen werden, wenn nachgewiesen ist, dass diese Stoffe keine schädigenden Auswirkungen auf die Ökosysteme haben. „Ebenso wichtig ist es, den ökologischen Landbau weiter auszubauen und ganz besonders in Schutzgebieten und ihren Pufferbereichen zu fördern, da auf diesen Flächen keine Pestizide eingesetzt werden dürfen“, betont Josef Tumbrinck vom NABU NRW.

Mit Aktionen und Informationen zum naturnahen Gärtnern möchte der NABU Möglichkeiten aufzeigen, auch im heimischen Garten, Balkon oder einer Freifläche ein artenreiches Nahrungsangebot für bedrohte Insektenarten und Vögel zu schaffen. Linktipps:

Beim NABU NRW finden Sie eine informative Aufstellung über die Tagfalterarten in Nordrhein-Westfalen.

NABU: Dramatischer Rückgang der Fluginsekten

  • Wie schlimm ist es? Sehr schlimm!

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Mehr dazu beim NABU.de.

NABU: Was jede(r) einzelne tun kann

Um den Insektenschwund zu stoppen, müssen wir die negativen Auswirkungen vor allem der modernen Landwirtschaft und der Lebensraumzerstörung oder -verschlechterung durch andere Verursacher bekämpfen. Im Kleinen kann aber auch jede(r) einzelne direkt etwas tun, zum Beispiel im Garten.

  • Insekten-Nisthilfen selbst anfertigen

    Insektenquartiere und Nisthölzer lassen sich problemlos selbst herstellen. Die erste vorgeschlagene Ausführung ist eine Zierde auf jedem Balkon oder an einer Wand in Terrassennähe. Sie […]

  • Praktische Hilfe für Insekten

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  • Platz ist im kleinsten Stängel

    Auch wenn Insekten nicht wie Vögel brüten, werden Quartiere für sie zu den Nisthilfen gezählt. Nicht Staaten bildende Wildbienen und Wespen - so genannte Solitärwespen - […]

  • Bezugsadressen Nisthilfen

    mehr ... […]

  • So summt und brummt es im Einkaufsbeutel

    Wer etwas für Insekten tun möchte, kauft am besten Bioprodukte ein und gibt regionalen und saisonalen Erzeugnissen den Vorzug. Bei Getränken sind Säfte von Streuobstwiesen eine […]

Mehr dazu beim NABU.de.